
Die
Beiden standen am schwarzen See.
Doch
nur für ihn erschien dieser Ort des tiefen Wassers dunkel.
Sie
dagegen sah einen leuchtend bunten See.
So
wollte sie in die Tiefen dieses Sees eintauchen,
um
die Welt der Farben von Grund auf zu sehen.
Er
sagte:
"Nein, bitte,
gehe nicht in diesen See, denn dort befindet sich
die
Welt ohne Wiederkehr."
Sie
schaute ihn an, und es erweckte den Eindruck,
als
wollten ihre traurigen Augen sagen:
"Lass
mich bitte in diese Welt,
denn
im Leben legte sich der schwarze Schleier
auf
mich und wurde mir zu schwer"
Er
kannte sie zu gut, um zu spüren,
was
ihm ihre Blicke sagen wollten, und er nahm ihr Hand.
Sie
spürte in diesem Moment viel Wärme durch ihren Köprer
ziehen.
Ihr Blut begann zu
pulsieren.
Sie schaute erst in
seine Augen, dann auf den See und erschrak:
Der
See, dieser war nicht mehr blühend und glänzte nicht mehr
mit der ganzen Palette der
schönsten Farben.
Vor
ihr lag ein Gewässer der Schwärze,
über
welches sich der Nebel wie ein unsichtbarer und doch sichtbarer
Umhang des Teufels legte.
In
diesem Moment umarmte sie ihn
und
flüsterte ihm sanft zu:
"Halt
mich bitte fest und lasse mich nie wieder los"
In
diesem grossem Moment der zärtlichen Geborgenheit
schaute
sie in seine Augen und entdeckte etwas,
was
sie kaum glauben konnte:
In
seinen Augen spiegelte sich ein Regenbogen
und
es erschienen die Worte:
Engel...
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