Die eiserene Lady....
Als solche bin ich das erste Mal vor einigen Jahren von einer Freundin bezeichnet worden.
Die eiserene Lady, der nichts und niemand etwas anhaben kann, die für ihre Meinung einsteht....
Ja, die eiserene Lady...
Größtenteils ist da tatsächlcih etwas Wahres dran, wenn man bedenkt, dass ich heute noch immer mit meinem Wahlspruch durch die Gegend laufe: "Entweder man hasst mich oder man liebt mich!"
Beides, der Hass und die Liebe sind Gefühle und solange man für einen Menschen Gefühle empfindet, ist er einem nicht gleichgültig...
Ich für meinen Teil habe mich vor etlcihen Jahren gegen das Hassen entschieden, weil ich finde, dass kein Mensch es verdient hat, der mir einen Grund zum Hassen gibt, dass ich noch Gefühle für ihn empfinde....
Diese Menschen werden mir egal.... Sie verlieren an Bedeutung....
Aber zurück zur eiseren Lady....
Ich stehe auch heute noch für meine Ideale ein, manchmal ohne Rücksicht auf Verluste...
Aber hey, ich bin Idealistin, was sollt ich anderes machen?!
Und der letzte Rest, der mich zu dieser Lady gemacht, den gewinne ich nach und nach wieder...
Langsam habe ich meine alte Stärke zurück und mir kann nichts und niemand mehr etwas anhaben, geschweige dann wehtun, denn das prallt an mir ab....
Aber was das wichtigste ist, diese Lady hat eine Persönlichkeit.....Eine sehr beeindruckende Persönlcihkeit aber es ist eine Persönlichkeit.
Ich kenne Menschen, die soetwas nicht besitzen, sie sind nichtssagend und man nimmt sie nicht wahr, weil sie für nichts einstehen udn zu allem Ja und Amen sagen....
Ich fange mehr und mehr an, mein Leben, so wie es ist, echt zu lieben....
Ich bin wer - und ich hab Charakter -
Ich habe mir in den letzten Tagen und Wochen mal die Zeit genommen und habe meine Mitmenschen mal unter die Lupe genommen.
Ich hab sie unter einem ganz einfachen Aspekt betrachtet:
Was haben sie in ihrem Leben?!
Einige von ihnen haben tolle Karrieren gemacht und sind ihrem Lebenstraum und dem -ziel sehr nahe.
Sie haben viele Freunde, sind beliebt und bekommen von überall Bestätigung.
Und da steh ich.
Mir hat das Leben bis heute nichts, aber auch gar nichts geschenkt.
Ich habe bis heute für alles kmpfen müssen.
In der Schule hatte ich nicht den Nachnamen mit dem man bei den Lehrern automatisch die besseren Noten kassierte.
Im Studium habe ich auch keinen einzigen Schein geschenkt bekommen, jeden einzelnen musste ich mir hart verdienen.
Alle Freundschaft und alle Anerkennung sind mit sehr viel Schweiß und Mühe nur zu Stande gekommen.
Jeden Tag muss ich erneut die Kraft aufbringen, die es mir ermöglicht diese Kämpfe durchzustehen.
Jeden Tag auf's Neue...
Mich hat neulich jemand gefragt, als wir dieses Thema hatten, ob ich mein Leben umtauschen würde, gegen eines der oben genannten.
Meine Antwort war und wird immer NEIN! bleiben.
Ich will diese Leben nicht. Ich will nicht, dass mir alles in den Schoß fällt, dass ich nichts tun muss, um irgendwas zu sein...
Ich kenne den Wert von Freundschaft und Anerkennung und Respekt.
Vielen ist dies, weil sie die Arbeit damit nie gehabt haben, nicht gegönnt.
Sie nehmen es als Selbstverständlichkeit....
Tja, sorry Leute, mein Leben ist reicher als euer, auch wenn mein Leben härter ist.....
"A meeting was held quite far from Earth!
It's time again for another birth.
Said the Angels to the LORD above,
This Special Child will need much love.
His progress may be very slow,
Accomplishments he may not show.
And he'll require extra care
From the folks he meets down there.
He may not run or laugh or play,
His thoughts may seem quite far away,
In many ways he won't adapt,
And he'll be known as handicapped.
So let's be careful where he's sent,
We want his life to be content.
Please LORD, find the parents who
Will do a special job for you.
They will not realize right away
The leading role they're asked to play,
But with this child sent from above
Comes stronger faith and richer love.
And soon they'll know the privilege given
In caring for their gift from Heaven.
Their precious charge, so meek and mild,
Is HEAVEN'S VERY SPECIAL CHILD."
(Edna Massionilla)
Es gibt Texte, die sagen einfach alles....
Und das ist bei diesem Text der Fall.
Ich selbst arbeite mit Menschen mit Behinderungen seit Jahren und ich muss sagen, dass ich jedes Mal wieder überrascht bin, welch Lebensmut und welche Leichtigkeit des Seins sie haben...
Die Arbeit mit ihnen ist sehr speziell, allerdings so aufreibend und anstrengend und wie oft man kruz vorm Resignieren ist, destso größer ist das 'Geschnek, was sie einem machen.
Sie sind offen udn ehrlich und haben sich ihr innerliches Kind bewart....
Die Arbeit ist erfüllend und sehr sehr schön auch wenn man geregelte Arbeitszeiten und Routinen dafür eintauscht, aber hey, jeder ist ein "Heaven's very special child" und sie verdienen es auch :-)
Von manchen Ereignissen wünscht man sich, dass sie nie geschehen wären und dass sie einfahc nur ein böser Traum sind, aus dem man irgendwann einfach so erwachen kann....
Doch meistens ist es nicht so einfach.
Zuviele Dinge erinnern einen an die Geschehnisse...
Schlimm wird es erst, wenn man gemeint hat, dass man es nach Jahren eigentlich gut verdrängt hat.
Es hat einem aber im Würgegriff und packt zu und lässt dich nicht los, ehe du dich diesen bösen Dämonen aus der Vergangenheit gestellt hast....
- Böse Träume, die viel zu oft Wirklichkeit sind -
Manchmal gibt es etwas, was tausendmal mehr wert ist als ein lange Gespräch, das sich eh nur im Kreis dreht.
Ich habe letzte Nacht noch einen ziemlich langen Besuch gehabt.
Wir saßen zusammen und haben geredet, doch irgendwann konnte ich das alles nicht mehr in Worte fassen, was zur Zeit in mir vorgeht. Zum einen, weil ich es selbst nicht begreife, zum anderen, weil es viel zu wirr ist, um es zu verstehen.
Er sah mich an und nahm mich einfach in den Arm.
Er hielt mich fest.
Wir schwiegen und saßen so eine unendlichlange und guttuende Weile zusammen.
Diese Umarmung hat mri mehr gebracht, als sämtliche Psychogespräche in den letzten Wochen.
Einfach die Nähe zu spüren, dass es jemanden gibt, der auf einen aufpasst, tat so gut.
Eine Umarmung ist mehr wert als 1000 leere und doch gutgemeinte Worte.
Je t'embrasse ma vie....
"Dunkle Nacht, die Sterne weit,
Stunde schlägt zur Abschiedzeit.
Mein müdes Auge kann nicht sehen.
Ob Sterne noch am Himmel stehen,
Meine Sterne noch am Himmel stehen!
Leben schlug mir tiefe Wunden.
Hab sie lang nicht überwunden.
Doch blutet Herz auch wund und weh
Mit deiner Kraft ich weiter geh
Mit deiner Liebe Kraft ich weiter geh!
Täglich neue Schatten reifen
Neue Monster nach mri greifen
Doch mit deiner tapferen Treue
Stell ich ihnen mich aufs neue
Stell ich ihnen täglich mich aufs neue.
Träume im Asphalt ertranken,
erstarrt sind all meine schönen Gedanken
Doch du nahmst fest meine Hand
Und neuen Glauben ich da fand
Neuen Glauben an mich wieder fand!
Wie sich Lebensweg acuh windet
Was sich verliert, was sich neu findet
Mit dir nah an meiner Seite
Ich furchtlos jede Nacht durchschreite
Furchtlos in die Nacht hinaus nun schreite."
(Amber)
Irgendwie klingt das zur Zeit wie mein eigenes Leben, obwohl dieser Text von einer völlig anderen Person geschrieben wurde.
Nur fehlt mir zur Zeit die wirklich, richtige Konstante.
Der Mensch, der mich ungefragt in den Arm nimmt und weiß, wann ich die Nähe brauche.
Die letzte Nacht ließ mir wieder einmal Zeit nachzudenken, über mich und über das Leben.
Ich habe seit gestern etwas begriffen, nachdem ich nach einem Telefonat kurz davor war etwas zu tun, was momentan noch nicht sein soll.
Ich habe verstanden, dass ich lange lange Zeit, die Schuld für alles, was passiert ist und passiert einzig und allein bei mir gesucht habe.
Aber das ist nicht wahr. Nciht nur ich allein bin schuld an dem, was ich jetzt bin. Nein, auch die Menschen um mich herum, haben mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin.
Nciht nur ich haben somit mich aufzuarbeiten, sondern ich habe auch die anderen Leute mit aufzuarbeiten, damit es mir irgendwann mal wieder gut geht.
Wie es aussieht, habe ich mich wohl mal wieder zu früh gefreut.
Ich habe noch nicht die Kraft, die ich brauche, um wieder ganz und gar in diese Gesellschaft zu passen.
Rückschläge, die auf dem Aufreißen von alten Wunden beruhen.
Sie fangen wieder an zu bluten und schmerzen wie damals.
Die kleinen Lichtfunken, die ich noch in den letzten Tagen mir muhsam erkämpft habe, sind wieder verschwunden und ich stehe wieder da, wo ich vor einigen Wochen stand.
Wieder am Anfang und wieder ohne Lösung für die Probleme.
Wahrscheinlich sollte ich mich damit abfinden, in der Dunkelheit zu bleiben und den ganzen Schmerz zu ertragen, den ich in mir habe.
Es wäre für alle die beste Lösung.
Irgendwie werd ich es schon schaffen, das alles zu ertragen und nach außenhin zuckersüß zu lächeln.
So muss auch niemand mehr ein schlechtes Gewissen haben und aus Mitleid mit mir Kontakt zu haben.
So gewinnt jeder und wie es dabei um mich steht, ist wie immer - egal -
Diesen Kampf werd ich ganz alleine mit mir kämpfen und der Ausgang ist ungewiß, aber wie auch immer er ausgehen wird, es wird nur mich betreffen und ich werde damit niemanden zur Last fallen....
ja, wie ien Phönix aus der Asche war ich heute wieder da....
Und ich muss sagen, es hat wirklich wieder Spaß gemacht....
Ein Platz, an dem ich sein kann, an dem ich so bin, wie ich nunmal bin...
Ein Schicksal, das ich selbstbestimme.....
Etwas, worüber ich die Entscheidungen treffe...
Einfachh mla von dem, was mich beshcäftigt, Abstand nehmen zu können.... Ohne wenn und aber und "du musst doch!"
Es war befreiend und es hat gutgetan...
Alles Niederbrennen und Neuaufbauen hat was geholfen!!!!
DANKE!

"Der
Phönix (altgriechisch ΌοίÎËΚΞ,
phoÄ‚Ânix, von altägyptisch benu, „leuchten;
lateinisch phoenix) ist ein mythologisches Fabelwesen, ein
Vogel, der verbrennt und im Stande ist, aus seiner Asche wieder neu
zu erstehen. Diese Vorstellung findet sich heute noch in der
Redewendung „Wie ein Phönix aus der Asche... für
etwas, das schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder
erscheint"
Das Leben ist nicht immer das, was es zu
sein scheint....
Seit Jahren gehe ich durch die Dunkelheit und
erfahre die dunklen Seiten des Lebens.
Das Glück, das mir hin
und wieder zuteil wird, ist nur von kurzer Dauer und seine
Vorhaltezeit dauert nicht allzu lang.
Immer dann, wenn ich es nahc
langer Zeit wieder geschafft habe glücklich zu werden. wird
dieses Glück shcnell wieder zerstört.
Es ist so, als ob
mein Leben oder in diesem Fall besser gesagt das Schicksal mich nicht
glücklich sein lassen will.
Doch auch ich brauche das Glück
und es reicht mir nicht, nur den hellen Schein, der noch nicht einmal
wärmt, meines Nebenmannes zu sehen.
Eine Blume geht auhc ein,
wenn man sie nicht gießt.
So ist es mit den Menschen
auch.
Lässt man sie nicht glücklich sein, verwelken sie
und werden hart wie Steine und sind unfähig Gefühle zu
zeigen.
Das bin cih shcon lange. Einfach weil das Leben mir
gezeigt hat, dass immer dann, wenn ich jemanden vertraue und tiefere
Gefühöe zulasse, ich weiß, dass diese nur dazu dasein
werden, mir noch tiefere Wunden als das letzte Mal zuzufügen.
Dieses
letzte Mal werde ich noch einmal der Phönix sein, der die
Fähigkeit besitzt, sich selbst durch seine Tränen zu heilen
und umsich alles niederbrennt, um aus der Asche neu zu entstehen,
aber es wird definitiv das letzte Mal sein...
Denn noch einmal
kann und will ich nicht die notwendige Kraft aufbringen.
Wozu
auch?!
Nur um das nächste Mal wieder verletzt und getreten zu
werden?
" My makeup is dry and it clags on my chin
I´m drowning my sorrows in whisky and gin
So let´s all drink to the death of a clown (Kinks)"
Es ist schon irgendwie bezeichnend, dass ich nach einigen Wochen Schlaflosigkeit
und persönlichen Engpässen auf der Arbeit aufschlagen kann und
von Kollegen ein freudiges: "Man du siehst heute echt aus wie das blühende Leben! Dir scheint es ja zur Zeit richitg gut zu gehen."
abzubekommen.
Ja, es hat Stil, wenn man dabei an die Nächte denkt, die nach wie vor Feind sind und der sanfte dunkle Mantel der Nacht hüllt mich nicht ein und schenkt mir die Ruhe, die ich nötig habe, sondern er erdrückt mich fast und hadert mit mir...
Er ist dafür verantwortlich, dass ich auch die letzte Nahct nicht wirklich Ruhe gefunden habe....
Immerhin waren es drei Stunden.
Drei Stunden, indenen ich einfach mal entspannen konnte und die Alltagsorgen vergessen konnte.
Ich merke bloß auch von Tag zu Tag und von Nacht zu Nacht mehr, wie sehr ich wieder die sanften Töne und Umarmungen der Nahct brauche, denn neben Konzentrationsproblemen und weiteren psychischen Problemen kommen nun auch die ganzen Ausfallerscheinungen körperlicher Art ins Spiel - wie zum Beispiel arge Kreislaufprobleme...
Aber auch diese Woche hat morgen ihr Ende....
Und ich scheine ein verdammt guter Clown zu sein, dem man rein gar nichts anmerkt.....
Da kann ich wirklich stolz sein, dass ich in all den Jahren gelernt habe mein Inneres zu verstekcne.
In diesem Sinne gibt's ein Songtitel von Schandmaul, der zur Zeit nur allzu wahr ist:
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